[Gesundheit] [neurologische Erkrankungen] [Übergewicht] [Wissenswertes] Rückenschmerzen beim Hund – das sind die Anzeichen!

Rückenschmerzen beim Hund sind keine Seltenheit. Doch weißt du, woran du sie erkennen kannst? Häufig sehe ich Hunde auf ihren Gassirunden, die offensichtlich Rückenprobleme haben. Spricht man mit den Hundehaltern, wissen nur die wenigsten, dass ihr Hund Schmerzen hat. Die Symptome für Rückenschmerzen sind durchaus vielfältig und selten zeigt ein Hund alle Anzeichen. Doch du solltest die wichtigsten Symptome kennen, um dafür Sorge zu tragen, dass mögliche Rückenschmerzen bei deinem Hund schnell erkannt und auch behandelt werden.

Daher habe ich dir die wichtigsten Anzeichen für Rückenschmerzen beim Hund zusammengestellt:

  • Dauerhafte oder intermittierende Lahmheit der Vorder- und/oder Hinterläufe – nicht immer ist ein Problem eines Laufs Ursache für eine Lahmheit. Auch Rückenprobleme können Humpeln auslösen.
  • Aufgezogener Rücken – Hunde ziehen bei Rückenschmerzen häufig ihren Rücken hoch. Dies sieht dann aus, wie ein Katzebuckel.
  • Vermeiden von Bewegungen – wenn Bewegungen unangenehm sind oder sogar weh tun, gehen Hunde in ein Meideverhalten.
  • Vermeiden von Sprüngen z.B. ins Auto oder aufs Sofa – Unsicherheit und Schmerzen bei Alltagsbewegungen führen dazu, dass Hunde Bewegungen meiden, die zuvor kein Problem waren.
  • Aufschreien bei bestimmten Bewegungen – ein plötzlicher, stechender Schmerz ist auch für deinen Hund schlimm. Wenn er bei Bewegungen plötzlich aufschreit, solltest du der Ursache auf den Grund gehen.
  • Schwäche der Hinterläufe, auch geschwächte Muskulatur – vermeiden Hunde Bewegungen und läßt die Bewegungsfreude nach, wird auch die Muskulatur schwächer.

Auch diese Anzeichen können auftreten:

  • Die Bewegungsfreude läßt nach und die Spaziergänge werden kürzer – kein Wunder, wenn bestimmte Bewegungen oder jeder Schritt schmerzhaft sind.
  • Plötzliches und spontanes nach hinten Schnappen – muss nicht immer eine lästige Fliege sein oft wird es verursacht durch einen stechenden Schmerz.
  • Beknabbern oder Belecken von Gelenken – bei einer gestörten Nervenweiterleitung treten häufig Taubheitsgefühle oder Kribbeln auf.
  • Schwerfälliges Aufstehen oder Hinlegen häufig verbunden mit Lautäusserungen wie Seufzen, Stöhnen – dein Hund hat Probleme wenn er nach dem Ruhen wieder aufstehen muss, weil der Rücken steif ist und schmerzt. Oft kommt noch eine Schwäche der Hinterhand hinzu.
  • Berührungsempfindlichkeit am Rücken – Zusammenzucken bei Berührung sieht man bei vielen Hunden mit Rückenerkrankungen.
  • Pfotenschleifen – ist die Nervenweiterleitung gestört, beginnen viele Hunde mit den Pfoten zu schleifen. Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun!
  • Verspannte Rückenmuskulatur – durch Fehlhaltung und Überlastung kommt es zu einer Verspannung der Rückenmuskulatur. Das schränkt nicht nur die Bewegung weiter ein sondern ist auch schmerzhaft.
  • Verhaltensänderungen wie z.B. Ängste, Aggression oder Apathie – Schmerzen machen nicht nur uns Menschen unleidlich. Auch Hunde werden ggfs. ängstlich oder sogar aggressiv. Sie gehen Hundebegegnungen aus dem Weg und möchten auch nicht mehr mit ihrem Menschen spielen.

Rückenschmerzen schränken die Lebensqualität ein – Handeln ist gefragt

Wenn dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, solltest du sie auf jeden Fall ernst nehmen. Dein Hund simuliert nicht. Rückenschmerzen beim Hund haben eine Ursache, die abgeklärt werden sollte. Stelle ihn am besten für eine umfassende Diagnose deinem Tierarzt vor. Nur so kann deinem Hund dauerhaft geholfen werden.

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Alles Liebe, deine Martina

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