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Kaum ein Thema wird so häufig diskutiert, wie der Schnuller für das Baby.

Braucht ein Baby denn nun einen Schnuller oder nicht?

Für die Einen ist er unverzichtbar – vor allem um etwas Schlaf zu bekommen. Die Anderen sind der Meinung, dass der Schnuller dem Baby schaden kann.

Hinzu kommt, dass es Babys gibt, die einfach keinen Schnulli benutzen möchten. Das sollten Eltern auf jeden Fall akzeptieren.

Damit du grundsätzlich die Vor- und Nachteile eines Schnullers einschätzen kannst, haben wir dir die wichtigsten Fakten rund um das Thema Schnuller, Saugreflex des Kindes und Saugverwirrungen in diesemBeitrag zusammengefasst.

Wie „funktioniert“ ein Schnuller?

Der Schnuller fördert den natürlichen Saugreflex deines Babys. Der Saugreflex ist angeboren und schon bevor Babys überhaupt auf der Welt sind, funktioniert dieser Reflex.

Er soll das Baby bei der Nahrungsaufnahme über die Brust seiner Mutter unterstützen und beruhigt gleichzeitig das Kind.

Einfach gesagt, ist der Schnuller also als eine Art Brustersatz zu sehen.

Wie kann er dann schädlich für ein Baby sein?

Schädlich ist ein Schnuller beispielsweise, wenn er zu früh eingesetzt wird, da er dann das Stillen der Mutter negativ beeinflussen kann.

Genauso sollte er nicht zu lange eingesetzt werden. Man empfiehlt, dass nach dem 3. Lebensjahr Schluss sein sollte. Grund dafür ist, dass die Entwicklung der Zunge des Kindes durch das zu lange Saugen am Schnuller verlangsamt werden könnte.

Wie bei den meisten Dingen im Leben, geht es also auch beim Schnuller um das gesunde Mittelmaß.

„Wunderwaffe“ zur Beruhigung des Babys

Eben weil der Schnuller den natürlichen Saugreflex fördert – der ja beruhigend wirkt – ist er eine tolle Unterstützung, damit dein Kind besser einschläft und zur Ruhe kommt. Auch hier zählt natürlich das gesunde Maß. Du solltest ihn auf keinen Fall als „Allzweckmittel“ einsetzen, da sich sonst die Wirkung „abnutzt“. Also biete ihn deinem Baby nicht dauerhaft über den ganzen Tag an, sondern dann, wenn er wirklich notwendig ist. So kann er dein Baby dann auch intensiv unterstützen.

Er ist vor allem dann zum Einschlafen hilfreich, wenn du nicht stillst, oder bereits abgestillt hast und dein Baby daher nicht an deiner Brust einschlafen kann.

Saugverwirrung – wenn der Schnuller schadet

Hast du schon einmal von Saugverwirrungen gehört? Die kommen zustande, wenn dein Baby häufig zwischen Trinkflasche, Schnuller und Brust wechselt. Und das passiert dabei: die Lippen deines Babys umschließen nicht mehr die komplette Brustwarze. Das hat zur Folge, dass es so nicht mehr genügend Milch saugen kann und/oder es schmerzhaft für dich wird. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Baby unter einer Saugverwirrung leidet, dann hole dir auf jeden Fall Hilfe bei deiner Hebamme. Sie kann dir wertvolle Tipps geben.

Schnuller JA oder NEIN?

Du hast jetzt wichtige Informationen rund um das Thema Schnuller bekommen und kannst für dich entscheiden, ob du ihn deinem Baby anbieten möchtest. Doch letztendlich entscheidet dein Baby. Daher solltest du dein Baby genau beobachten und seine Signale ernst nehmen. Lehnt es den Schnuller ab, solltest du das akzeptieren. Genauso wie du den Wunsch nach einem Schnulli als Einschlafhilfe und Beruhigung ernst nehmen solltest.

In deiner Hand liegt es vor allem zum Wohle der Gesundheit deines Babys auf eine gesunde Verwendung zu achten.

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