[Gesundheit] [Wissenswert] Giftige Pflanzen für Katzen – diese 10 Pflanzen sind tabu für deine Samtpfote

Giftige Pflanzen für Katzen ist ein Thema, mit dem sich Katzenhalter unbedingt beschäftigen sollten. Denn Katzen knabbern von Herzen gern an den verschiedensten Pflanzen herum – manchmal aus Langeweile, manchmal aus Neugierde. Doch nicht alle Pflanzen sind harmlos für unsere Stubentiger. Grund genug einmal einen Blick auf die Pflanzen in Haus oder Wohnung zu werfen, um unsere Katzen vor möglichen Vergiftungen zu schützen.

An erster Stelle möchte ich sagen, dass du häufig ganz einfach verhindern kannst, dass Katzen willkürlich an Pflanzen knabbern. Die meisten Katzen lieben Katzengras. Daran können sie nach Herzenslust knabbern und reinigen so auch gleich noch ihren Magen.

Sollte deine Katze dennoch einmal an einer Pflanze knabbern, die giftig für sie ist und du stellst Anzeichen für eine Vergiftung fest, dann suche sofort den Tierarzt auf! Es besteht Lebensgefahr.

Wir haben dir hier eine Auswahl an giftigen Pflanzen für Katzen zusammengestellt, allerdings gibt es natürlich noch weit mehr Pflanzen, die schädlich für deine Samtpfote sein können.

Giftige Pflanzen für Katzen – auf diese Pflanzen solltest du verzichten

  1. Amaryllis: Sie ist hochgiftig für Katzen, es besteht akute Lebensgefahr. Anzeichen für Vergiftung nach Verzehr: Krämpfe, Zittern, Erbrechen, Durchfall, Kolik und Herzrhythmusstörungen.
  1. Weihnachtsstern: Er ist ebenfalls hochgiftig und der Verzehr ist lebensgefährlich bis tödlich. Anzeichen für eine Vergiftung: Zittern, Erbrechen, vermehrter Speichelfluss, verzögerte Reflexe und Lungenödem.
  1. Azalee: Meist nicht tödlich, aber starke Vergiftungserscheinungen. Anzeichen einer Vergiftung: Erbrechen, Speicheln, Atemprobleme, verlangsamter Puls.
  1. Alpenveilchen: der Verzehr oder intensive Berührung kann zu tödlichen Vergiftungen führen. Die Anzeichen: Erbrechen, Durchfall, Atemlähmung, Kreislaufstörungen und Krämpfe.
  1. Efeu: Vergiftungen durch Efeu können tödlich enden. Die Anzeichen einer Vergiftung durch Efeu: Erbrechen, Durchfall, Lähmungen und Krämpfe.

Auch diese Pflanzen sind giftig für deine Katze

  1. Begonie / Knollenbegonie: kann durchaus tödlich sein. Anzeichen einer Vergiftung: blutiger Durchfall.
  1. Oleander: Er ist ebenfalls sehr giftig für Mensch und Katze. Der Verzehr von Oleander führt potenziell zur Lähmung des Herzens. Anzeichen für eine Vergiftung durch Oleander: blutiger Durchfall oder Erbrechen und Herzrhythmusstörungen.
  1. Gummibaum: nicht tödlich aber dennoch giftig. Die Anzeichen für eine Vergiftung durch einen Gummibaum: Erbrechen und Durchfall, möglicherweise auch Krämpfe. Zum Tode führen sie eher selten.
  1. Prachtlilie: Sie ist hochgiftig für Katzen. Der Vergiftungsprozess kann bis zu sieben Tage dauern. Letztendlich kommt es zu einer Atemlähmung. Anzeichen für eine Vergiftung: Kreislaufstörungen und Kreislaufkollaps, Durchfall, Erbrechen und starkes Schwanken.
  1. Zimmerkalla: Sie ist nicht tödlich führt aber zu schweren Vergiftungen. Die Anzeichen: Erbrechen, Durchfall, Schluckbeschwerden, Magen-Darmblutungen und Speicheln.

Fazit – giftige Pflanzen für Katzen

Die Liste an giftigen Pflanzen für Katzen kann man natürlich immer weiter fortsetzen. Man sollte sich nicht rein auf den Instinkt der Katze verlassen, dass sie erkennt, was für sie potenziell gefährlich ist. Besser ist es, für sie gefährliche Pflanzen zu vermeiden.

Dir hat unser Artikel gefallen? Dann teile ihn gern mit anderen Katzenfreunden!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top