7 einfache Tipps, mit denen du deinen Hund bei Arthrose unterstützt

Arthrose ist die wohl häufigste Gelenkerkrankung bei Hunden. Sicher hast du als Hundehalter auch schon einmal davon gehört. Dennoch gibt es immer noch viele Hundehalter, die ganz verwundert sind, wenn bei dem eigenen VierbeinerArthrose diagnostiziert wird. Dabei hat fast jeder Hund im Verlauf seines Alterungsprozesses die eine oder andere Gelenkarthrose.

Was ist Arthrose?

Bei Arthrose handelt essich um eine chronische, fortschreitende Funktion des Gelenks ein. Durch verschiedene Ursachen kommt es zu kleineren Beschädigungen am Knorpel. Im weiteren Verlauf kommt es dann zu Abrieb und Absplitterungen von Knorpelteilchen, die sich dann frei in der Gelenkflüssigkeit bewegen. Viele weitere Informationen zum Krankheitsbildhaben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Welche Gelenke sind am meisten betroffen?

In der Regel trifft es Gelenke, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, die sehr viel genutzt werden und die die Hauptlast des Körpergewichts tragen. Das sind z.B. Hüfte, Knie, Schulter und Ellbogen. Doch im Prinzip kann jedes Gelenk des Hundes betroffen sein. Auch ein Zehengelenk.

Mit diesen 7 Verhaltenstipps kannst du deinen Hund unterstützen, wenn er unter Arthrose leidet

In Bewegung bleiben

Auch bei Hunden gilt: „Wer rastet, der rostet!“ Es ist sehr wichtig, dass du die Gelenkbeweglichkeit deines Hundes erhältst und förderst. Sonst förderst du das Fortschreiten der Arthrose und auch den Abbau der Muskulatur. Dies wiederum bedeutet noch mehr Belastung für die ohnehin schon geschädigten Gelenke.

Gezieltes Bewegungstraining ist eine sehr gute und wichtige Unterstützung für deinen Hund. Als Ergänzung zu den täglichen Spaziergängen nutzt du die aktiven Bewegungsübungen, um das Fortschreiten der Arthrose aufzuhalten.

Angepasste Bewegung

Gerade haben wir bereits erklärt, dass es wichtig ist, deinen Hund in Bewegung zu halten. Allerdings ist es wichtig, dass du das Bewegungspensum und die Belastung an den Gesundheitszustand deines Vierbeiners anpasst. Wir empfehlen dir mehr kürzere Spaziergänge über den Tag verteilt, als zwei lange Spaziergänge zu machen. Dein Hund erschöpft nicht so und die Erholungsphase ist deutlich kürzer.

Schütze deinen Hund bei nasskaltem Wetter

Ein Hundemantel ist ein guter Schutz bei nasskaltem Wetter. Kälte und Feuchtigkeit kriecht förmlich in die Gelenke deines Hundes, was sehr unangenehm ist. Die Gelenke schmerzen und werden steif. Der Hundemantel hält Feuchtigkeit ab und deinen Hund wohlig warm. Was du bei der Auswahl eines Mantels berücksichtigen solltest, haben wir dir hier zusammengestellt: Die wichtigsten Punkte für einen guten Hundemantel.

Übergewicht ist tabu

Jedes Gramm zuviel auf den Rippen ist eine zusätzliche Belastung für die Gelenke deines Hundes und schadet ihm langfristig. Wenn dein Hund also unter Übergewicht leidet, dann solltest du sofort damit beginnen, dass er ein gesundes Normalgewicht erreicht.

Arthrose beim Hund – auch so kannst du unterstützen:

Hunderampe für das Auto

Eine Hunderampe hilft deinem Hund leichter ins Auto zu steigen. Du solltest darauf achten, dass sie rutschfest ist und breit genug. Gewöhne deinen Hund langsam an die Rampe, damit er sich wohl fühlt mit der Nutzung. Wenn dein Hund über die Rampe ins Auto steigt, solltest du ihn immer führen, damit er sich sicherer fühlt.

Nahrungsergänzungsmittel zur Gelenkunterstützung

Nicht immer muss man direkt zu konventionellen Schmerzmitteln greifen. Mit verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln kann man Schmerzen lindern, die Gelenke nähren und Entzündungen hemmen. Beispiele für hilfreiche Nahrungsergänzung sind Teufelskrallen Grünlippmuschel, Weihrauch, Hagebutte und Ingwer.

Dein Hund schläft, wie er sich bettet

Achte darauf, dass dein Hund ein Hundebett mit einer guten Matratze hat. Es ist nachgewiesen, dass eine gute orthopädische Matratze im Hundebettfür eine optimale druckentlastende Lagerung der Wirbelsäule und Gelenke sorgt. Die Durchblutung wird gefördert und Schmerzstoffe so abtransportiert. Dein Hund kann sich besser und leichter bewegen.

Dein Hund leidet auch unter Arthrose? Was hilft ihm im Alltag? Teile deine Tipps gern mit uns und anderen Hundehaltern in den Kommentaren.

Alles Liebe, deine Tina

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