Die 7 wichtigsten Symptome bei einer OCD der Schulter

Die OCD der Schulter ist eine Gelenkerkrankung von der besonders Junghunde betroffen sind. In der Regel sind Gelenke betroffen, die besonderer Belastung ausgesetzt sind. In vielen Fällen ist dies das Schultergelenk. Doch auch im Kniegelenk, im Ellbogen- oder Sprunggelenk kann die OCD auftreten.

Was bedeutet eine OCD der Schulter?

Eine OCD ist eine Wachstumsstörung. Dabei nimmt der Knorpel ungleichmäßig an Dicke zu. Das hat zur Folge, dass Knorpel und Knochenmasse, die darunter liegen, nicht mehr ausreichend versorgt. Sie sterben ab.
Kommt es dann zu einer größeren Belastung, reißt der Knorpel ein. Dann dringt die Gelenkflüssigkeit in den entstandenen Spalt ein. In der Folge wird verhindert, dass das abgelöste Knorpelstück wieder anheilen kann. Nun schwimmt es frei im Gelenk umher. Doch das bleibt nicht ohne Folgen. Es verhindert die volle Beweglichkeit des Gelenks und löst in der Bewegung Schmerzen aus. Zudem entsteht Arthrose im betroffenen Gelenk.
Eine OCD der Schulter hat einige sehr klassische Anzeichen. Die habe ich dir in diesem Artikel zusammengefasst. Das hilft dir, schnell zu handeln, wenn dein Hund eines oder mehrere der genannten Symptome zeigt.

Wie sind die Symptome der OCD?

Bezeichnend für die OCD der Schulter ist, dass sich die ersten Symptome in der Regel sehr früh zeigen. Sie treten bereits zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat auf.
  • Der junge Hund zeigt eine Lahmheit – meist nach Belastung.
  • Den betroffenen Vorderlauf dreht er nach außen und drückt seinen Oberarm an den Körper. So versucht er für Stabilität zu sorgen.
  • Wenn du den betroffenen Lauf abtastest, wirst du merken, dass das Gelenk Entzündungszeichen zeigt. Es ist warm und geschwollen.
  • Beim Beugen und Strecken zeigt der Hund deutliche Zeichen von Schmerzen.

Auch diese Anzeichen sind typisch:

  • Die Schrittlänge des Hundes ist verkürzt. Insgesamt ist die Beweglichkeit des Laufes eingeschränkt. Normalerweise alltägliche Bewegungen wie z.B. Sprünge werden vermieden oder sind mit Schmerzlauten verbunden.
  • Die Muskulatur wird deutlich schwächer.
  • Durch die Schonhaltung und Überbelastung bilden sich Verspannungen in den restlichen Bereichen des Körpers – die wiederum auch schmerzhaft sind.
Da bei einem jungen Hund im ersten Moment eher nicht daran gedacht wird, dass er an einer Gelenkerkrankung leidet, geht man meist zunächst davon aus, dass er sich vertreten hat. Natürlich ist auch das eine Möglichkeit. Zeigt dein Hund allerdings eines oder mehrere der genannten Anzeichen, die nicht nach 1-2 Tagen von selbst wieder verschwinden, empfehle ich dir, ihn in jedem Fall deinem Tierarzt vorzustellen und ihn untersuchen zu lassen.  
Du interessierst dich für mehr Informationen zur OCD der Schulter? Hier wirst du fündig und hier zeige ich dir zwei aktive Übungen bei einer OCD der Schulter, mit denen du deinen Hund aktiv unterstützen kannst.

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