Fellpflege beim Hund – wie es richtig geht und was du beachten solltest

Viele Hundehalter mit kurzhaarigen Hunden sagen, dass Fellpflege für sie kein Thema sei. Natürlich sind kurzhaarige Hunde in der Regel nicht so pflegeintensiv wie ein langhaariger Hund. Doch jeder Hund profitiert von einer regelmäßigen Fellpflege. Viele Hunde empfinden das regelmäßige Bürsten sogar als schönes Ritual zwischen Mensch und Hund.
Die meisten Hunde durchlaufen im Frühjahr und im Herbst einen Fellwechsel – unterschiedlich intensiv je nach Fellbeschaffenheit. Doch besonders zur Zeit des Fellwechsels, unterstützt du deinen Hund sehr, wenn du ihn regelmäßig bürstest und so abgestorbenes Fell entfernst. So förderst du zusätzlich die Luftzirkulation, was für die Haut deines Hundes in jedem Fall positiv ist.

Was passiert, wenn du das Fell deines Hundes nicht pflegst

Besonders bei Hunden mit längerem Fell kommt es sehr schnell zu Verfilzungen. Das birgt zusätzlich einen Nährboden für Hautprobleme und Hautparasiten.

So pflegst du das Fell deines Hundes richtig

Grundsätzlich richtet sich die Fellpflege immer auch nach der Haarstruktur. So gibt es Kurzhaarhunde, wie den Dobermann oder Beagle, Langhaarhunde wie den Irish Setter, Rauhaarhunde wie den Rauhaardackel oder Airedale Terrier, und Stockhaar wie beim typischen Deutschen Schäferhund. Bei langfelligen Hunden ist es sinnvoll, zunächst loses Haar aus dem Deckfell und auch der Unterwolle herauszukämmen. Dazu eignen sich ein Striegel oder ein Kamm.
Danach sollte man das Fell mit einer Bürste immer mit dem Strich lose Haare entfernen. Zusätzlich wird die Durchblutung der Haut dadurch gefördert. Das wiederum wirkt sich positiv auf Haut und Haarkleid aus. Je nach Fell sollte die Bürste entweder Kunststoffborsten oder Metallborsten haben. Grundsätzlich richtet sich die Auswahl der richtigen Hundebürste immer auch nach der Fellstruktur deines Hundes. Du kannst dich bei der Auswahl der Bürste auch von einem Hundefriseur beraten lassen.

Wie oft sollte man den Hund bürsten?

Auch dieser Punkt ist ein wenig Hundehaar- spezifisch. Grundsätzlich sollte das Fell aber mindestens einmal in der Woche gründlich gepflegt werden. Wenn du einen langhaarigen Hund hast, kann es sein, dass auch eine tägliche Fellpflege sinnvoll ist.

Sollte man Hunde baden und wenn ja, wie oft?

Einen Hund wöchentlich zu baden, ist für seine Haut sehr schädlich. Zu häufiges Baden zerstört den Talgfilm und den Säureschutzfilm der Haut nachhaltig.
Daher gilt hier unbedingt: so selten wie möglich und so oft wie nötig. Wenn dein Hund sich gewälzt hat und unangenehm riecht, ist ein Bad natürlich unvermeidbar. Aber einfach so zwischendurch, ist es völlig unnötig.

Welche Pflegeprodukte nutzt man für das Hundefell?

Zuerst einmal sollte das Wasser handwarm sein. Das verwendete Shampoo sollte parfümfrei und auch seifenfrei und in jedem Fall rückfettend sein. Es gibt mittlerweile ein großes Angebot an speziellen Hundeshampoos. Wenn du kein Hundeshampoo zur Hand hast, ist Babyshampoo auch eine mögliche Alternative.
Fazit zur Fellpflege beim Hund
Regelmäßige Fellpflege ist für deinen Hund wichtig und auch die richtige Wahl der Bürste. Das sorgt nicht nur für ein gepflegtes Fell, sondern beugt auch Hauterkrankungen vor. Auch beim Baden des Hundes sollte man einige Punkte beachten, wie beispielsweise ein geeignetes Shampoo. Zudem sollten die Bäder so selten wie möglich erfolgen. Staub und oberflächlicher Schmutz lassen sich sehr gut mit dem regelmäßigen Bürsten entfernen.

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