Augenpflege beim Hund – so einfach geht’s!

Augenpflege beim Hund ist etwas, das Hundehaltern in ihrer Wichtigkeit so gar nicht bewusst ist. Außer man hat einen Hund mit weißem Fell, dessen Tränenflüssigkeit sichtbare Spuren im Fell hinterlässt. So kommt es dann nicht selten zu tränenden, gereizten oder sogar entzündeten Augen.
Allerdings ist die Augenpflege beim Hund, regelmäßig ausgeführt, etwas was kein großer Aufwand ist. Hilfreich ist es natürlich, wenn der Vierbeiner daran gewöhnt ist und weiß, was passiert. Dann fühlt er sich nicht unsicher oder überrumpelt und kann sich auf die Situation einstellen. Hier kann Medical Training eine große Hilfe sein. Damit wird der Hund vertraut mit dem, was passiert und empfindet die Augenreinigung als selbstverständliches Ritual – selbst wenn es nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört.
Das Auge des Hundes – die wichtigsten Infos
Das Auge des Hundes ist dem menschlichen Auge sehr ähnlich. Somit sind die Augen deines Vierbeiners auch ebenso empfindlich wie unsere Augen. So kann wie bei uns Menschen ein Zug aufs Auge Reizungen und schmerzhaften Bindehautentzündungen führen.
Aber auch verklebte Wimpern und Schlaf im Auge sind unangenehm und schaffen die Basis für Reizungen. Wir Menschen reinigen unsere Augen daher ganz automatisch bei der täglichen Wäsche. Da unsere Vierbeiner allerdings nicht täglich duschen, sollten wir uns einfach einen Moment nach dem Aufstehen nehmen und die Hundeaugen von Schlaf und Verklebungen befreien.
Augenpflege beim Hund – so geht es ganz unkompliziert
Auch wenn es uns häufig anders suggeriert wird, die Augenpflege ist bei unseren Hunden völlig unkompliziert und es wird auch kein spezielles Equipment benötigt. Es reicht im Prinzip schon ein leicht angefeuchtetes Mikrofastertuch oder ein Kosmetiktuch aus. Du solltest hier allerdings immer darauf achten, dass das Tuch nicht fusselt und sauber ist. Also bitte täglich ein neues Tuch verwenden. Mit dem Tuch wischst du dann sanft unter dem Auge entlang und löst so Verklebungen und schlaf aus dem Auge.
Bei Hunden mit längerem Fell, bei denen sich Tränenflüssigkeit im Fell verklebt hat, solltest du besonders sanft vorgehen. Bitte nicht rubbeln oder ziehen. Das schmerzt und reizt zusätzlich. Hier ist es besser, dass verklebte Fell kurz ein wenig einzuweichen und dann die eingetrocknete Tränenflüssigkeit zu entfernen.
Wie oft kann ich das Auge meines Hundes reinigen?
Grundsätzlich solltest du die Augen deines Hundes täglich kontrollieren und reinigen. Bei Vierbeinern mit empfindlichen Augen, kannst du dies auch ohne Probleme mehrmals täglich wiederholen, z.B. nach dem Spaziergang.
Dein Hund hat Augenprobleme?
Du stellst fest, dass der Ausfluss aus den Augen deines Hundes nicht klar ist, sondern eitrig und auch seine Augen gerötet und geschwollen sind? Dann solltest du bitte nicht selbst experimentieren sondern deinen Vierbeiner schleunigst deinem Tierarzt vorstellen. Augenerkrankungen verschlimmern sich schnell und können einen chronischen Verlauf nehmen.
Kamillentee ist grundsätzlich tabu
Aus längst vergangener Zeit kursiert immer noch der Rat, Augen mit Kamillentee zu reinigen. Doch Stop! Das ist absolut tabu, denn Kamille reizt das Auge nachweislich, was somit nicht die Heilung fördert sondern noch zusätzlich das Auge reizt.
Ist dein Hund vertraut mit der regelmäßigen Pflege seiner Augen? Wie hast du es in euren Alltag integriert und welche Tipps hast du für andere Hundehalter? Lasse es uns gern in den Kommentaren wissen!

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