5 einfache Tipps, die deinem Hund bei Gelenkproblemen wie Arthrose helfen

Wenn Hunde unter Gelenkproblemen leiden, wie beispielsweise Arthrose, ist das für die Hundehalter häufig eine schwierige Sache. Sie möchten ihrem Vierbeiner helfen und sind zugleich aber unsicher, was er im Alltag noch darf oder nicht und vor allem, wie sie ihn sinnvoll unterstützen können.
Dabei sind es häufig die kleinen Dinge, die eine große Wirkung haben und Hunden mit Gelenkproblemen eine deutliche Erleichterung bringen.
In diesem Artikel habe ich dir daher fünf sehr effektive und leicht umzusetzende Maßnahmen zusammengestellt, mit denen du deinen Hund bei Gelenkerkrankungen im Alltag unterstützen kannst.

1. Sinnvolle Nahrungsergänzung zur Schmerztherapie und Gelenkunterstützung

Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit auch zur Unterstützung unserer Vierbeiner. Hier gibt es eine große Bandbreite an wirkungsvollen natürlichen Helfern.
Bei Gelenkerkrankungen kannst du deinen Hund mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln sehr gut unterstützen und dafür sorgen, dass Schmerzen gelindert werden und Entzündungen gehemmt werden. Hier kommen häufig
Weihrauch, Teufelskralle, Hagebutte oder Ingwer zum Einsatz. Zugleich gibt es natürliche Helfer, die die Gelenke pflegen und nähren. Dazu gehören beispielsweise Kollagenpeptide und auch neuseeländische Grünlippmuschel.

2. In Bewegung bleiben – aber dem Gesundheitszustand angepasst

Im ersten Moment denkt man, bei einer Gelenkerkrankung ist oberstes Gebot, seinen Hund zu schonen. Das ist aber nur bedingt richtig. Es ist sehr wichtig, dass dein Hund in Bewegung bleibt, seine Gelenkbeweglichkeit erhalten wird und ebenso die Muskulatur. Bei einer kompletten Schonung würde beides in Mitleidenschaft gezogen.
Daher solltest du die tägliche Bewegung deines Hundes seinem Gesundheitszustand anpassen. Bei Gelenkerkrankungen ist es sinnvoll, dass dein Hund nicht mehr zweimal täglich lange Spaziergänge macht, sondern über den Tag verteilt mehrere kürzere Spaziergänge zu machen. Das hat den positiven Effekt, dass dein Hund nicht so sehr erschöpft und zugleich die Erholungsphase deutlich verkürzt wird.
So schaffst du es trotz Arthrose, die nötige Bewegung zu gewährleisten. Zusätzlich ist das Bewegungstraining eine sinnvolle unterstützende Maßnahme, um zusätzlich das Fortschreiten der Gelenkprobleme zu verhindern.

3. Erholsamer Schlaf

Du fragst dich jetzt sicher, was Gelenkprobleme, Bewegung und Schlaf miteinander zu tun haben. Eine ganze Menge sogar. Unsere Hunde schlafen 17-20 Stunden am Tag. Der Schlaf hat also einen großen Einfluss auf die Gesundheit und auf die Bewegung. Liegt dein Hund schlecht, hat das zur Folge, dass ihm die Gelenke schmerzen. Deshalb ist es wichtig, auf eine gute Qualität des Schlafplatzes zu achten. Dabei sollte man vor allem einen Blick auf das Innere des Hundebetts werfen und Wert auf eine qualitativ hochwertige Matratze legen. Ein orthopädisches Hundebett ist also kein „neumodischer Schnick-Schnack“, sondern sorgt dafür, dass dein Hund druckentlastend liegt. Somit wird ein gelenkschonendes Liegen gefördert, eine gute Durchblutung ist gewährleistet und Gelenkschmerzen durch schlechtes Liegen werden verhindert. Ich lege dir gern die von mir entwickelten orthopädischen Hundebetten ans Herz. Was sie ausmacht, erfährst du hier: orthopädische 2-Komponenten Matratze.

4. Mit Wärme und Kälte Schmerzlinderung verschaffen

Bei schmerzenden Gelenken durch Arthrose kannst du deinem Hund mit Wärme aber auch mit Kälte eine große Erleichterung verschaffen und seine Schmerzen lindern. Zudem wird die Mobilität gesteigert. Besonders auf Rotlicht, Kirschkernkissen aber auch auf kühlende Quarkwickel kannst du hierbei zurückgreifen zurückgreifen. Lese hier nach, wie genau Wärme und Kälte wirken, wie du sie richtig einsetzt und vor allem, wann sie tabu sind.

5. Schädliche Bewegungen vermeiden

Nicht nur übermäßige Belastung solltest du vermeiden, sondern auch Gelenkbewegungen und -belastungen, die ein arthrosekrankes Gelenk zusätzlich fordern.
Dazu gehören beispielsweise kurze Stopps, enge Wendungen wie beim Bällchenspielen. Aber auch das Springen ins oder aus dem Auto solltest du vermeiden.  
Extratipp:  Übergewicht vermeiden
Grundsätzlich ist Übergewicht schädlich. Doch bei Gelenkerkrankungen potenziert es die Gefahr, dass die Arthrose sich weiter verschlimmert. Auch kurze Phasen von Übergewicht können deinem Hund dauerhaft schaden. Die Gelenke deines Hundes werden über- und fehlbelastet, die Beweglichkeit wird eingeschränkt, es entstehen Schmerzen und Verspannungen, die Muskulatur baut ab. Ein wahrer Teufelskreis. Wenn dein Hund übergewichtig ist, solltest du umgehend damit beginnen, sein Gewicht zu reduzieren.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top